Zur Bedeutung der Mandalas im tibetischen Buddhismus

Vortrag von Ven. Soenam Choekyi

Zur Bedeutung der Mandalas im Tibetischen Buddhismus Vortrag von Ven. Soenam Choekyi
Eintritt: frei | Ab 16 Uhr ist donnerstags der Museumseintritt frei

 

Der Begriff Mandala stammt aus dem Sanskrit. Er bezeichnet meist kreisrunde oder quadratische Bildnisse, die im tibetischen Buddhismus religiöse Bedeutung tragen. Sie zeigen den Grundriß eines sogenannten Mandala-Palasts, in dem man einzelne
oder ganze Versammlungen von Buddhas visualisiert. Das hier gestreute Mandala dient der Visualisierung des Buddhas Avalokiteshvara, der unbegrenztes und universelles Mitgefühl verkörpert. Durch diese Art der Meditation können tiefe Konzentration sowie im Buddhismus wichtige geistige Qualitäten wie tiefes Mitgefühl und allumfassende Liebe entwickelt werden.

Sandmandalas entstehen in stunden- oder tagelanger konzentrierter meditativer Arbeit. Im Anschluss wird das Sand-Mandala wieder rituell aufgelöst. Die Auflösung symbolisiert die Vergänglichkeit von allem.

Vom 13.-16.08.2020 wird im MARKK ein Mandala gestreut.

Eintritt

Eintritt frei.

(Donnerstags ist ab 16 Uhr der Museumseintritt frei.)

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