Cats against Catcalling
Der Begriff „Catcalling“ beschreibt ein breites Spektrum sexueller Belästigung im öffentlichen Raum – von Hinterherpfeifen und Kussgeräuschen bis hin zu sexualisierten Gesten und anzüglichen Kommentaren. Gemeinsam mit Zara Canbay (Vorstandsmitglied des Migrantinnenbund Hamburg), Max Hoppenstedt (Reporter, Der Spiegel) und Carolin Wiedemann (Autorin und Chefredakteurin Missy Magazine) spricht Kuratorin Lotte Warnsholdt über Catcalling, sexualisierte Gewalt und Grenzüberschreitungen offline wie online. Dabei geht es auch um die Kritik am Begriff „Catcalling“ selbst, der das Verhalten verharmlosen soll, indem er übergriffige Handlungen als ein „Zu-sich-Rufen“ erscheinen lässt. Während verbale Belästigung in Ländern wie Spanien und Frankreich bereits strafrechtlich geahndet werden kann, wird auch in Deutschland zunehmend über wirksamere Schutzmaßnahmen und rechtliche Konsequenzen diskutiert.