Hässlichkeit Verlernen – von künstlerischer Praxis und kolonialer Sehgewohnheit

Vortrag von und Gespräch mit Moshtari Hilal, visuelle Künstlerin

Der zweite Teil aus der Reihe „Ansätze zur Dekolonialisierung der Gegenwart“ läuft unter dem Titel „Hässlichkeit Verlernen – von künstlerischer Praxis und kolonialer Sehgewohnheit“. Moshtari Hilal beschäftigt sich mit dem Blick auf das Andere bis hin zum Blick in den Spiegel – Blickregime und Sehgewohnheiten betreffen Fremd- und Selbstbilder. Wie können wir mit stigmatisierenden und stereotypen Darstellungsformen brechen? Wie stehen erlernte Vorstellungen vom Schönen mit dem Kolonialismus zusammen? Moshtari Hilal hinterfragt die Unschuld der Schönheit und zeigt Gewalt auf im Sehen und Gesehenwerden. Welche Rolle spielt die visuelle Kunst im Verlernen von Hässlichkeit? Kann Kunst ein Medium sein, durch das Dekolonisierungsprozesse herbeigeführt werden? Oder müssen die Kunst und Ästhetik selbst dekolonisiert werden?

Moderation: Rena Onat, Kunst- und Medienwissenschaftlerin

Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg in Kooperation mit dem Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt.
Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

Alle Termine auf einen Blick

Do 16. Januar | 18 Uhr
„Leave Happyland – Bildung für eine dekolonisierte Gesellschaft“
Vortrag und Gespräch mit Sebastian Garbe, Justus-Liebig Universität Gießen

Mi 26. Februar | 18 Uhr
Hässlichkeit Verlernen – von künstlerischer Praxis und kolonialer Sehgewohnheit
Vortrag und Gespräch mit Moshtari Hilal, visuelle Künstlerin

Mi 4. März | 18 Uhr
Zur Produktion und Aneignung der ‚Anderen‘ in europäischen Städten.
Vortrag von und Gespräch mit Dr. Noa K. Ha, TU Dresden, Zentrum für Integrationsstudien

Eintritt

Der Eintritt ist frei.
Unser Tipp: Ab 16 Uhr können Sie übrigens donnerstags kostenfrei die Ausstellungen des MARKK besuchen.

Über die Veranstaltungsreihe

“Ansätze zur Dekolonisierung der Gegenwart“ und „Was hat das eigentlich mit uns zu tun?“
Der koloniale Blick reduziert die Welt auf eine Weltsicht. Die Veranstaltungsreihe “Ansätze zur Dekolonisierung der Gegenwart“ beleuchtet die Auswirkungen dieser eingeschränkten Sicht auf unseren Alltag – in Bildung, Kunst und im öffentlichen Raum – und zeigt Möglichkeiten für eine alternative Erzählung auf.

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