Kurzfilm Festival Hamburg meets MARKK – Hamburger Positionen: Sphären des Kolonialen

Gespräch und Filmvorführungen mit u.a. Doro Carl, Arne Bunk, Louis Fried, Maike Mia Höhne und Lars Frehse

Die Hamburger Positionen sind Teil des Labors der Gegenwart des Kurzfilm Festival Hamburg.
Als Reflexionsort gesellschaftlicher, sozialer und cinephiler Fragen wird die koloniale Vergangenheit und postkoloniale Gegenwart der Hansestadt filmisch in den Fokus genommen. Im Weiteren gilt das Interesse dem zeitgenössischen und historischen Kino aus und über Westafrika. Im MARKK werden diese beiden Themenschwerpunkte nun zusammen vorgestellt.

Gezeigt werden u.a. Les Statue meurent aussie (1953) von den preisgekrönten französischen Filmemachern Chris Marker und Alain Resnais, Die kunstrechnungsliebende Societät (2008) der Hamburger Filmemacherin Doro Carl, in welchem sie die Sphären und Topografien des Kolonialen in Hamburg aufdeckt sowie Brown Goods (2020), der aktuelle Film der britisch-nigerianischen Künstlerin Karimah Ashadu. Dieser führt in die Billstraße in Rothenburgsort und erforscht den Handel von gebrauchten Automobil- und Elektronikgütern zwischen Hamburg und westafrikanischen Ländern.

Mit historischen und zeitgenössischen Filmen schlägt das Filmprogramm in zwei Teilen den Bogen von Hamburg ausgehend bis nach Westafrika und reflektiert die Nachwirkungen des Kolonialismus und die postkoloniale Gegenwart. Zwischen den Filmprogrammen ist Zeit für ein Gespräch mit den anwesenden Filmschaffenden.

Die Filme sind z.T. in Om engl. Untertiteln
Eine Veranstaltung des Kurzfilm Festivals Hamburg in Kooperation mit dem MARKK

Logo Kurzfilm Festival Hamburg

Preis

€ 8 Euro | ermäßigt € 7, der Museumseintritt ist ab 16 Uhr darin enthalten

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