Leben in der Superdiversität. Über das Zusammenleben in der Gesellschaft der Minderheiten
Werkstattgespräch mit Maurice Crul und Frans Lelie sowie Akteur:innen der Stadtteilarbeit in Hamburg. Moderation: Dîlan Sina Balhan
Niemals zuvor in der Geschichte der Menschheit haben so viele Personen aus so verschiedenen Regionen der Welt so eng in großen Städten zusammengelebt wie heute. Diese Superdiversität verändert zunehmend die Stadt: Die alte Mehrheit hört auf, in der Mehrheit zu sein, und wird zu einer Minderheit unter anderen Minderheiten. Wie aber gehen Menschen ohne Migrationshintergrund mit dieser Situation um? In ihrer bahnbrechenden Untersuchung kommen Maurice Crul und Frans Lelie zu verblüffenden Ergebnissen: Egal, ob Menschen eine positive oder negative Meinung über Diversität und Migration haben – längst nehmen sie Teil an gemeinsamen Praktiken, aus denen ersichtlich wird, wie man in einer superdiversen Umgebung gut zusammenleben kann.
In Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg und der Universität Osnabrück, verikom gGmbH und dem MARKK. Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)