Rückschau

Hier finden Sie eine Übersicht über vergangene Vermittlungsangebote und Formate.

Gute Nacht, träum queer!

Good Night Queer Stories

Im Rahmen des Hamburg Prides 2020 stellte das MARKK vier Geschichten für Kinder und Jugendliche vor, welche von queeren Charaktern erzählen. Eine der Geschichte stammt aus einem indischen Märchen, die anderen wurden neu geschrieben. Das Programm möchte Kindern und Jugendlichen mehr über queeres Leben vermitteln, das in der Schule und den Massenmedien bislang noch wenig thematisiert wird.

zum Video

Drag ist politisch!

Anlässlich des Hamburg Pride 2020 erstellte Adrian Blount ein Drag-Tutorial. Begleitend dazu spricht Rilando June Lamadjido (Kuratorin für Vermittlung und Bildung – MARKK) über „Drag is a political act“.

Zum Tutorial

[D]eaf Kultur im MARKK zum Tag der Gebärdensprache 2020

Poetry Slam auf DGS

Mit seiner Neuasrichtung versucht sich das MARKK als eine Institution zu verstehen, in der Kulturen und Künste der Welt aus unterschiedlichen Perspektive dargestellt und gefeiert werden können. Zum Tag der Gebärdensprache 2020 möchten wir im MARKK die Gebärdenkultur aus der Perspektive der  Muttersprachler*innen zeigen. Hier präsentieren wir unterschiedliche Stimmen der Muttersprachler*innen in Literatur, Poesie  und Performance auf Gebärdensprache. Aufgrund der Maßnahmen zur Einschränkung des Corona-Virus zeigen wir diese als Projektion im Hörsaal des MARKKs. Die DGS-Muttersprachlerin Martina Bergmann konzipierte zum Tag der Gebärdensprache 2020 in Zusammenarbeit mit der Kuratorin für Vermittlung, Bildung, und Publikumsarbeit Rilando June Lamadjido Führungen auf Gebärdensprache, die am 22.Sept, 24. Sept und am 27. Sept stattfanden. Inhaltlich wurden die Führungen aus der Perspektive der Muttersprachler*innen im Haus gestaltet. Sie sollten auf Ausstellungsobjekte am MARKK fokussieren, welche für die Geschichte der [D]eaf Culture hoch relevant sind. Im Rahmen dieses Projekts durfte das MARKK den Poetry Slam von ACE Mahbaz und Athina Lange zeigen. Der Poetry Slam wurde in Zusammenarbeit mit gebaerdenservice.de erstellt.

Hier zum Poetry Slam

Archäolog:innen der Zukunft

Jugendliche

Bist du ein Fan von Indiana Jones!? Möchtest du ein krasses Abenteuer so wie Lara Croft erleben!? Oder findest du Archäologie einfach spannend!? Dann komm ins MARKK! Bei dem Workshop „Archäolog:innen der Zukunft“ dürft ihr die Rolle von Expert:innen aus der Zukunft übernehmen, während das MARKK als Fundstätte behandelt wird.  

Dies ist eure Chance vor Ort zu sein, um den Ursprung der Ruine zu ermitteln. Wer hat sie gebaut? Wann wurde sie gebaut? Warum enthält sie Objekte aus unterschiedlichen Regionen der Welt? wer hat die Objekte gesammelt? warum wurden diese Objekte gesammelt?

 

Mehr über den Inhalt

Als akademische Disziplin ist die Archäologie auch zu einer Denkweise über die Vergangenheit geworden. Graben, Reisen und das Vergessene entdecken sind Facetten, welche viele faszinieren. Oftmals sind Archäolog*innen in einer Detektiv*innen-Rolle, um ein Modell von Erzählungen darüber zu erstellen „wie es früher war“.

Wann wurde es gebaut? Wer hat es gebaut? Welche Funktion hatte es?

Dies sind einige der Fragen, die sich Archäolog*innen zu Beginn ihrer Arbeit häufig stellen. Die Archäologie ist geprägt von der Leidenschaft für das Sammeln, der Faszination für die Geschichte der Menschen und dem Einfluss vergangener Verhaltensweisen.

Die MARKK-Sammlung umfasst viele Objekte aus verschiedenen Teilen der Welt, wobei ihre Geschichte mit einer komplexen Kolonialgeschichte verwickelt ist. Auf der anderen Seite steht das MARKK als eine von vielen Institutionen, die sich in ihrer eigenen Geschichte und Sammlung neu positioniert haben. Der Kontrast zwischen seiner Kolonialgeschichte und den postkolonialen Bemühungen macht es zu einem einzigartigen Ort für junge Menschen, um verschiedene Formen der Manifestation des kolonialen Denkens in unserer heutigen Gesellschaft kennenzulernen. Um sich zu dekolonisieren muss sich das Museum in die Rolle eines Detektivs versetzen.

Wer hat all diese Gegenstände nach Hamburg gebracht? Wie fungierten sie als Museumsobjekte? Wozu? Wer war das Publikum der Ausstellungen im Museum?

Diese postkolonialen Fragen sind der Ausgangspunkt des viertägigen Workshops, in dem junge Menschen auf eine Zeitreise mitgenommen werden, auf welcher das MARKK als archäologische Stätte der Zukunft behandelt wird (im Jahr 2624). Ziel des Workshops ist es, junge Menschen auf das noch bestehende koloniale Erbe aufmerksam zu machen und sich als Expert*innen der Zukunft zu positionieren, sodass das Museum ein wechselseitiges Gespräch anbieten kann.

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