ALCHI digital – monumental – multispektral

Vortrag und Führung

Wandmalerei Palast des Buddha Amitabha

Peter van Ham, Kurator der Ausstellung „Alchi – Klosterjuwel im Himalaya. Monumentale Fotografien“, berichtet von seiner fotografischen Arbeit in den nahezu 1000 Jahre alten Tempelhallen. Einer der Hauptgründe, warum er vom Dalai Lama die einmalige Erlaubnis erhielt, die Kunstwerke von Alchi zu dokumentieren war die Arbeit mit einer Kamera, die Aufnahmen in der weltweit höchstmöglichen digitalen Auflösung produziert. Jede Nuance, jeder Pinselstrich – aber auch jedes Staubkorn und jede Bruchstelle – erscheinen auf Bildern, deren Mindestgröße einen Meter in Druckauflösung beträgt, die also drei mal größer sind als Ergebnisse von regulären Spiegelreflexkameras und zehn mal größer als jene von Smartphones. Solche Ultrahochauflösung ist für eine Vielzahl von Anwendungen interessant – seien diese konservatorischer, wissenschaftlicher oder rein ästhetischer Natur. Auch die Möglichkeit, unzugängliche Wandbereiche problemlos vergrößern zu können, war für die erfolgreiche Dokumentation Alchis von immenser Bedeutung.

Wie der Kurator und seine Ausrüstung Kälte, Staub, große Höhe und Finsternis vertrugen, wie sie mit den gestellten Herausforderungen fertig wurden, wie die moderne Technik half, auch dem bloßen Auge verborgene Aspekte der Tempelanlage ans Licht zu bringen – von all dem und mehr berichtet Peter van Ham in Zusammenarbeit mit PHASE ONE Kameras und F&V Fotoleuchten, die an diesem Tag das von ihm benutzte Equipment präsentieren und Besucher*innen die Möglichkeit geben, es kennenzlernen.

In Kooperation mit PHASE ONE Kameras, F&V Fotoleuchten und SPAH e.V.

Logo SPAH

Kosten

€ 4 zzgl. Museumseintritt

Weiterer Termin

Sa 24. Oktober | 16.30-18 Uhr

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