Tibetische Mönche streuen ein Mandala

(c) Tibetisches Zentrum 2017

Der Begriff Mandala stammt aus dem Sanskrit. Er bezeichnet meist kreisrunde oder quadratische Bildnisse, die im tibetischen Buddhismus religiöse Bedeutung tragen. Sie zeigen den Grundriß eines sogenannten Mandala-Palasts, in dem man einzelne
oder ganze Versammlungen von Buddhas visualisiert. Das hier gestreute Mandala dient der Visualisierung des Buddhas Avalokiteshvara, der unbegrenztes und universelles Mitgefühl verkörpert. Durch diese Art der Meditation können tiefe Konzentration sowie im Buddhismus wichtige geistige Qualitäten wie tiefes Mitgefühl und allumfassende Liebe entwickelt werden.

Sandmandalas entstehen in stunden- oder tagelanger konzentrierter meditativer Arbeit. Vier gelehrte Mönche der international bekannten Klosteruniversität Sera Je in Südindien erstellen das Sandmandala aus Millionen feinsten Sandkörnern, die mit Naturfarben eingefärbt sind. Jedes gestreute Detail, die Formen und Farben haben eine symbolische Bedeutung. Es ist faszinierend, diesen Vorgang über Tage hinweg mit zu verfolgen, bis das Mandala in seiner ganzen Vollkommenheit zu bewundern ist. Im Anschluss wird das Sand-Mandala wieder rituell aufgelöst. Die Auflösung symbolisiert die Vergänglichkeit von allem.

Ablauf:

11 Uhr: Einführendes Ritual vor dem Streuen des Mandalas
Streuen bis 13 Uhr
13 bis 14:30: Mittagspause
14:30: kleines Ritual vor dem Streuen
Streuen bis 18:00 Uhr
18 Uhr: Vortrag Oliver Petersen: Bedeutung des Mandalas im Buddhismus im Großen Hörsaal des MARKK

In Kooperation mit dem Tibetischen Zentrum e. V.

Programm & Zeiten

Das Mandala wird vom 22.-25.08.2019 im Museum gestreut, am So 25.08.2019 findet nachmittags die rituelle Auflösung des Mandalas statt.

 

Eintritt

Museumseintritt

4-Tagesticket € 20 | erm. € 15

Sie können das 4-Tagesticket online oder an der Museumskasse kaufen. 

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