Indianer Nordamerikas

Eine Spurensuche…

Bunt bemalter Kunststoffbison

In acht Themenbereichen spürt die Ausstellung unterschiedlichen kulturellen Ausdrucksformen der Native Americans in den USA und First Nations in Kanada von der Vergangenheit bis heute nach. Neben archäologischen Pfeilspitzen oder einem Kriegerhemd der Sioux vom Anfang des 19. Jh. finden sich auch Perlenarbeiten von Blackfeet-Künstlern aus den 1980er Jahren oder etwa zeitgenössische Utensilien für die Peyote-Religion der Native American Church. Die Unterschiedlichkeit der Lebensräume und die damit einhergehende kulturelle Vielfalt spiegeln sich nicht nur in den ausgestellten Gegenständen, sondern auch in der Ausstellungsarchitektur wider.

Im Zentrum der Ausstellung, die in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler David Seven Deers (Skwahla-Stó:lo-Halkomelem, Coast Salish) aus Kanada entstand, steht ein Langhaus mit Masken unterschiedlicher Kulturen der Nordwestküste. In einem weiteren Segment werden anhand von historischen Fotos, Karten und Audiomaterial die Kriege mit den europäischen Siedlerkolonialisten und die bis heute andauernden Kämpfe um Selbstbestimmung veranschaulicht. Die Pop-Art Werke von Fritz Scholder (Luiseño) und Richard Glazer Danay (Mohawk), die sich mit dem bis heute fortwährenden Mythos des „Indianers“ beschäftigen und Stereotype parodieren, eröffnen wiederum einen anderen Blickwinkel auf die Gegenwart.

Aus der Ausstellung

Bemaltes Tongefäß mit Blumenornamenten und Vögeln
Maskenanzug Donnervogel mit rot-gelben Schnabel, ausgreifende Arme
Bemalter Lederköcher mit Darstellungen von Tieren und Jäger*innen
Maskenanzug in Gestalt eines Donnervogels, ausgreifende Arme, bunt
Maske aus bemaltem Zedernholz
Maske einer alten Frau mit Lippenschmuck und Haaren, Kanada
Bemaltes Lederhemd mit Stachelschweinborstenstickerei und Haarlocken

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