Open Call: Gestaltung des Sommergartens

Im Innenhof des MARKK soll vom 14. Juni bis 7. September 2025 ein Begegnungsort entstehen! Der Innenhof, inklusive Sonnensegel, soll so erweitert werden, dass er in den Sommermonaten zu einem einladenden temporären Begegnungsort, Ort für Austausch und gemeinsamen Essen aber auch Pause wird. Die Gestaltung kann punktuelle Impulse setzen und sich in die bisherige Architektur einfügen. An Donnerstagabenden öffnen wir eine Afterwork-Bar, während der Ort tagsüber auch für Familien zugänglich sein soll. Begleitet wird dieses Format durch künstlerische Interventionen und Listening Sessions, unter anderem von der RIAA-Crew, die die hauseigene Plattensammlung des Museums bespielen wird. Der „Sommergarten“ wird am 14. Juni 2025 feierlich eröffnet.
Für die Gestaltung dieses Formats suchen wir kreative Ideen, die den Innenhof als Ort der Begegnung aufgreifen und ihn künstlerisch und gestalterisch beleben.
Bewerbung
Einzureichen sind:
- Eine originelle Idee
- Kurz-Vita über den künstlerischen Werdegang
- Portfolio über die aktuelle Arbeit
- Beschreibung und Bilddarstellung des Vorhabens (max. 3 Seiten)
Anmerkungen
Die gestaltende Person oder Gruppe erhält einen Pauschalbetrag in Höhe von 4.000,00 Euro (inkl. Mehrwertsteuer) für Honorar-, Produktions- und Materialkosten, auf die Museumseigene Tischlerei kann dabei nach Absprache zugegriffen werden.
Die Umgestaltung sollte vor dem 13.06.2025 erfolgen.
Das Museum am Rothenbaum begrüßt Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten, von People of Color sowie von Bewerber:innen mit Flucht- oder familiärer Migrationsgeschichte und alle Gender. Schwerbehinderte Bewerber:innen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt (der Einsatzort ist nicht barrierefrei).
Für inhaltliche Nachfragen wenden Sie sich an Gabriel Schimmeroth (gabriel.schimmeroth@markk-hamburg.de).
Bitte senden/sendet Sie/Ihr die Unterlagen (Single-PDF, max. 20MB) bis zum 21.04.2025 per E-Mail an veranstaltung@markk-hamburg.de.


Museum am Rothenbaum - Kulturen und Künste der Welt
Das Museum am Rothenbaum fördert die Wertschätzung für Kulturen und Künste der Welt. Es befasst sich mit gesellschaftlichen Debatten der Gegenwart, in denen Themen wie koloniales Erbe, das Zusammenleben in einer globalisierten Gesellschaft und eine Öffnung der Museen für breitere Besucher:innenschichten eine zentrale Rolle spielen. Als Museum mit weltumspannenden Sammlungen und Wissensarchiven entwickelt es sich derzeit zu einem innovativen Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Forschungszentrum der Verflechtungsgeschichten und transkulturellen Kreativität.
Di, 20. Mai 18:30 Uhr: Mitgliederversammlung und Frühlingsfest
Am Di, 20. Mai um 18.30 Uhr wird unsere ordentliche Mitgliederversammlung mit Neuwahl des Vorstandes und anschließdendem Frühlingsfest stattfinden. Bitte reservieren Sie den Termin, Einladung folgt!

Der aktuelle Vorstand der FREUNDE des MARKK, gewählt am 27.06.2023, Foto P. Schimweg
Do, 24. Apr. 18 Uhr: Führung BAKUBA Kunst
Wir bieten wieder eine exklusive Kuratorenführung an! Die Anfang März eröffnete Ausstellung „Bukuba-Kunst, Geometrie des Lebens“ eröffnet uns einen sehr interessanten Einblick nicht nur in die Kunst des Kuba-Königreiches – heute Kongo, sondern ebenfalls eine Ausstellung voller Geschichten, u.a. über den Erwerbskontext einiger Artefakte des MARKK, beschafft von Leo Frobenius auf dessen Forschungs- und Sammelreise von 1904-1906.

Welche Geschichten die kunstvollen Textilien aus Raphia-Palmfasern, Alltagsgegenstände und Zeremonialmasken erzählen, lassen Sie sich am besten von unserem neuen Afrika-Kurator Abdel-Aziz Sandja erklären, der uns durch die von ihm kuratierte Ausstellung führen wird.
Anschließend laden wir wieder zur Nachbesprechung mit Umtrunk in das Museums-Café.
Melden Sie sich bitte in der Geschäftsstelle an: freundeskreis@markk-hamburg.de
Weitere Informationen zur Ausstellung: https://markk-hamburg.de/ausstellungen/bakuba-kunst/
Sucuk
Şekerpare
Samosa
Pierogi
Kuba
Einführung
Chai
Baklava
Online-Ausstellung „Objektgeschichte(n)“

Eine Ausstellung zu Sammlung und Geschichte der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde Hamburg
Konzeption und Texte: Jana Caroline Reimer (Kuratorin & Provenienzforschung NS-Raubgut MARKK) und Dr. Anna Menny (Wissenschaftliche Mitarbeiterin & Projektleitung Schlüsseldokumente-Edition (IGdJ). Technische Umsetzung: Helena Geibel (IGdJ).
Die hier verlinkte Online-Ausstellung „Objektgeschichte(n)“ wurde gemeinsam von der Provenienzforschung zu NS-Raubgut im MARKK und der Plattform Schlüsseldokumente des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) in Hamburg konzipiert und umgesetzt. Sie widmet sich der Sammlung der Hamburger Gesellschaft für jüdische Volkskunde, aus deren ursprünglich umfangreichen Beständen heute neun Objekte im MARKK bewahrt werden. 1896 in Hamburg gegründet war die Gesellschaft bis 1938 aktiv, in den letzten Jahren ihres Bestehens unter stetig zunehmendem Druck. Ihre Sammlungen befanden sich ab 1913 als Leihgabe im damaligen Museum für Völkerkunde (heute MARKK), bis sie 1937 infolge politischen Drucks an die Gesellschaft zurückgegeben wurde. Die Ausstellung wirft Schlaglichter auf die Geschichte der Gesellschaft und ihrer Sammlungen, auf die in Hamburg verbliebenen Objekte sowie auf die Entstehung der jüdischen „Volkskunde“. Neben den historischen Kontexten widmet sie sich auch Fragen von Provenienz und dem transparenten Umgang mit jüdischen Kulturgütern in der Gegenwart.
Die vom IGdJ herausgegebene Online-Quellenedition „Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte“ wirft am Beispiel von ausgewählten Quellen thematische Schlaglichter auf zentrale Aspekte der jüdischen Geschichte Hamburgs von der frühen Neuzeit bis in die Gegenwart. Hamburg dient dabei als Brennglas für größere Entwicklungen und Fragestellungen der (transnationalen) deutsch-jüdischen Geschichte. Die Edition möchte dazu beitragen, das aufgrund von Verfolgung und Migration in alle Welt verstreute jüdische Erbe der Stadt digital wieder zusammenzuführen, zugänglich zu machen und für zukünftige Generationen zu bewahren. Die Präsentation von bislang weniger beachtetem Quellenmaterial sowie die neuartige Anordnung und Aufbereitung bekannter Archivalien geben Denkanstöße und regen zu neuen Fragestellungen an. Die zugehörigen Online-Ausstellungen haben sich in den vergangenen Jahren zu einer zentralen Säule unter dem Dach der Schlüsseldokumente-Edition entwickelt. Sie eröffnen die Möglichkeit, einzelne Aspekte oder Quellengattungen vertiefend darzustellen.
Eine Kooperation zwischen dem IGdJ und dem MARKK – Museum am Rothenbaum. Die Provenienzforschung zu NS-Raubgut am MARKK wird gefördert durch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste.
